Ärzte

Ärzteausbildung

Die Zulassung zum Medizinstudium erfolgt mittels Bewerbung an einer Medical School und umfasst eventuell Tests, persönliche Statements und Interviews. Das Medizinstudium dauert fünf Jahre, wovon die letzten drei Jahre als klinisches Training in einem Lehrkrankenhaus absolviert werden. Abgeschlossen wird das Studium mit einem Bachelor of Medicine oder Bachelor of Surgery, allerdings werden diese Titel mit einem Master Abschluss gleichgestellt. Im Anschluss folgt eine zweijährige Basisausbildung (Foundation Programme) in unterschiedlichen Fachbereichen sowie eine Spezialisierung auf einen Fachbereich.

Die Spezialisierung zum Allgemeinmediziner umfasst noch einmal jeweils 18 Monate in einem Krankenhaus und in der Praxis eines Allgemeinmediziners. Nach Abschluss dieser Ausbildung und der relevanten Examen ist der Doktor berechtigt, als Allgemeinmediziner unabhängig zu praktizieren. Die anderen Fachbereiche weisen unterschiedliche Dauern und Vorschriften für die Ausbildung auf, die Facharzt-Ausbildung dauert bis zu 8 Jahre.

Der höchste Abschluss einer Spezialisierung (abgesehen von einer universitären Anstellung) wird vom „Certificate of Completion of Training"(CCT) bescheinigt und berechtigt die Ärzte zur Führung der Bezeichnung „Consultant". Dieses Zertifikat berechtigt zur Eintragung in die Ärzteverzeichnisse und somit zur Ausübung des Arztberufes.

 

Interessensvertretung

Die British Medical Asssociation ist die Interessensvertretung der Ärzte. Sie ist auch als Gewerkschaft anerkannt. Die BMA hat zwar keine Regulierungs- oder Zertifizierungsfunktion (Diese Verantwortung liegt beim General Medical Council), nimmt aber dennoch Einfluss auf die Gesetzgebung und führt Gehaltsverhandlungen.