Aus den Gesundheitssystemen

Mindestfallzahlen auf Operateure erweitert

Mindestfallzahlen werden seit dem Jahr 2012 für die Festlegung des Leistungsumfanges von Spitälern herangezogen. Der Kanton Zürich lobt in einer kürzlichen Mitteilung die positiven Auswirkungen dieser Vorgangsweise und will nun für sechs Leistungsgruppen Mindestfallzahlen für einzelne Operateure und Operateurinnen festlegen.

Mehr lesenÜberMindestfallzahlen auf Operateure erweitert


Neuauflage von „Health at a Glance: Europe”

2016 wurde der Bericht zum Gesundheitszustand innerhalb der EU gemeinsam von der OECD und der Europäischen Kommission das erste Mal herausgegeben. Nun wurde im November 2018 die zweite Auflage des Zyklus veröffentlicht. Fazit: Das Papier hat einen realen Nutzen für die Mitgliedsstaaten.

Mehr lesenÜberNeuauflage von „Health at a Glance: Europe”


"Therapie Aktiv" im Kampf gegen Diabetes

Seit 2007 gibt es in Österreich das Disease Management Programm (DMP) „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“, das nachweislich positive Auswirkungen für Betroffene zeigt. Die OÖGKK und der Verein AM PLUS setzen sich in Oberösterreich für eine höhere Teilnehmerzahl unter Ärztinnen und Patientinnen ein – mit Erfolg.

Mehr lesenÜber"Therapie Aktiv" im Kampf gegen Diabetes


8. Gesundheitspolitisches Gespräch: Erfolgsmessung in der sozialen Krankenversicherung

Beim 8. Gesundheitspolitischen Gespräch zum Thema „Erfolgsmessung in der sozialen Krankenversicherung“ am Montag, 13. November 2018 im Ars Electronica Center Linz bezogen die Expertinnen und Experten klare Positionen zur Österreichischen Gesundheitskasse ÖGK. Das Linzer Institut für Gesundheitssystem-Forschung und die Ärztekammer für OÖ luden zu zwei Vorträgen mit anschließender Podiumsdiskussion ein.

Mehr lesenÜber8. Gesundheitspolitisches Gespräch: Erfolgsmessung in der sozialen Krankenversicherung


HPV-Impfung auch für Buben

Bereits seit 2007 wird in Deutschland für Mädchen zwischen 9 – 14 Jahren die HPV-Impfung von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt. Der humane Papillomvirus gilt als Auslöser für Gebärmutterhalskrebs. Nun wird die Impfung auch für Buben empfohlen, um die Ansteckungsgefahr weiter zu senken.

Mehr lesenÜberHPV-Impfung auch für Buben


Kindersterblichkeit könnte stark ansteigen

Eine aktuelle Studie des Royal College of Paediatrics and Child Health warnt, dass in England und Wales die Säuglings- und Kindergesundheit ohne wirksame Maßnahmen unter Druck geraten wird. 2030 könnte die Kindersterblichkeit bereits 140 Prozent höher liegen als in vergleichbaren Ländern. Rasches Handeln ist daher gefragt.

Mehr lesenÜberKindersterblichkeit könnte stark ansteigen


Spitalskonkurs: bedrohliche Situation in Flevoland

Zwei Spitäler in den Niederlanden werden wegen Konkurses kurzfristig geschlossen. Eines davon befindet sich in Amsterdam, wo es die Spitalsdichte erlaubt, dass Patienten in andere Häuser übersiedelt werden. Das andere befindet sich hingegen in der Provinz Flevoland, wo es in der näheren Umgebung keine Alternativen gibt. Für die Bevölkerung könnte es dadurch zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.

Mehr lesenÜberSpitalskonkurs: bedrohliche Situation in Flevoland


Wie digital ist die Praxis?

Erstmals kam in Deutschland das PraxisBarometer Digitalisierung zum Einsatz. Erfragt wurden dabei die tatsächliche Verwendung digitaler Applikationen in den Praxen und die Einschätzungen zu deren Nutzen. Doch obwohl in einigen Anwendungen großes Potenzial gesehen wird, steht es mit dem Vertrauen in die Technik nicht allzu gut.

Mehr lesenÜberWie digital ist die Praxis?


Anstellung von Ärzten bei Ärzten wird möglich

Endlich ist es soweit: Nach langem Einsatz der Ärztekammer gab das Gesundheitsministerium nun einen Entwurf für ein neues Ärztegesetz in Begutachtung, indem die Möglichkeit zur Anstellung von Ärzten bei Ärzten vorgesehen ist. Ein Erfolg – auch für das LIG.

Mehr lesenÜberAnstellung von Ärzten bei Ärzten wird möglich


Wer zahlt die Leistungsverschiebung?

Analog zur Schweiz hat nun auch die Liechtensteiner Regierung einen Katalog von vorerst sechs Leistungen beschlossen, die in Zukunft ambulant erbracht werden müssen. Anderenfalls werden die Krankenkassen nicht mehr dafür aufkommen. Aber auch in Liechtenstein gibt es keine Finanzierung aus einer Hand, wodurch diese Leistungsverschiebungen zwar insgesamt Einsparungen bringen, für die Versicherten jedoch sogar Beitragssteigerungen befürchtet werden.

Mehr lesenÜberWer zahlt die Leistungsverschiebung?