Aus den Gesundheitssystemen

Team für Cyber-Sicherheit formiert

Im Jänner 2018 startete in den Niederlanden ein Team, das für die Sicherheit von Gesundheitsorganisationen im Netz zuständig ist. Genauer gesagt sollen Präventionsmaßnahmen Cyber-Attacken verhindern und helfen, wenn es zu einem Vorfall gekommen ist.

Mehr lesenÜberTeam für Cyber-Sicherheit formiert


Auf ein Wort – Reden über Gesundheitspolitik

Am 14. Juni lädt das LIG in die Ärztekammer für Oberösterreich ein, um im Rahmen von „Auf ein Wort“ gemeinsam über Gesundheitspolitik zu reden. Dieses Mal zum Thema „Attraktivierung der Landmedizin“

Mehr lesenÜberAuf ein Wort – Reden über Gesundheitspolitik


Schnellere Diagnose bei Krebsverdacht

Eine rasche Diagnosestellung und ein zügiger Start der Behandlung beeinflussen die Überlebensrate bei einer Krebserkrankung stark mit. Gerade bei unklaren Symptomen werden Patienten häufig von Spezialist zu Spezialist geschickt. Um hier für den Patienten wertvolle Zeit zu sparen, werden jetzt spezielle Zentren geschaffen.

Mehr lesenÜberSchnellere Diagnose bei Krebsverdacht


Stipendien gegen Ärztemangel

Andere Länder, zum Beispiel Deutschland, haben es bereits vorgemacht: Während der Ausbildungszeit werden Jungärzte finanziell unterstützt. Diese verpflichten sich im Gegenzug dazu, später als Hausarzt in einer bestimmten Region tätig zu werden. Nun wird diese Methode auch im Burgenland aufgegriffen.

Mehr lesenÜberStipendien gegen Ärztemangel


Europäische Sozialversicherungsnummer angekündigt

Im Arbeitsprogramm 2018 wurde von der Europäischen Kommission überraschend die Einführung einer europäischen Sozialversicherungsnummer angekündigt. Die grenzüberschreitende Kennung brächte aber nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch viele Herausforderungen.

Mehr lesenÜberEuropäische Sozialversicherungsnummer angekündigt

News aus der Ärztekammer OÖ


Präsident Dr. Niedermoser zur Causa AUVA: „Weiterhin hervorragende Versorgung unterstützen"

Die AUVA versorgt österreichweit jeden fünften Unfallpatienten. Aufgrund geplanter Sparmaßnahmen ist sie in Gefahr. „Diese Vorhaben sind völlig unverständlich. Die hervorragende Versorgung etwa auch durch das Linzer Unfallkrankenhaus muss aufrecht erhalten werden", sagt Dr. Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für OÖ.

Die aktuell heftig diskutierte drohende Auflösung der AUVA (Allgemeine Unfallver-sicherungsanstalt) würde in Oberösterreich das Linzer Unfallkrankenhaus treffen. „Hier leisten Ärztinnen und Ärzte hervorragende Leistungen", sagt Präsident Dr. Peter Niedermoser. „Die rasche und kompetente Versorgung ist vor allem bei Unfällen überlebensnotwendig."

Vorhaben unverständlich

Die drohenden Einsparungen, die durch die Regierung geplant sind und die daraus resultierende Auflösung der AUVA empfindet Niedermoser daher als „völlig unverständlich" und schließt sich vollinhaltlich der Österreichischen Ärztekammer an. „Eine Zerschlagung wäre eine Katastrophe für die Gesundheitsversorgung. Als Vertretung der Ärztinnen und Ärzte an einem so vorbildlich aufgestellten Krankenhaus werden wir an der Seite unserer Ärztinnen und Ärzte im UKH Linz stehen, um das zu verhindern."

Fast 400.000 Menschen betroffen

Betroffen von den drastischen Einsparungsmaßnahmen der Bundesregierung in der Höhe von 500 Millionen Euro, die knapp 40 Prozent des AUVA-Budgets ausmachen, wäre die Unfallversorgung von jährlich fast 400.000 Menschen. Österreichweit versorgt die AUVA jeden fünften Unfallpatienten. Neben dem Traumazentrum Wien mit den beiden UKH-Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler betreibt die AUVA noch die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark).



Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 03/2017: Honorarentwicklung im kassenärztlichen Bereich

In dieser Ausgabe dreht sich alles um das liebe Geld, genauer gesagt um die Honorare von Kassenärzten. Dabei geht es nicht nur um die Höhe des ärztlichen Einkommens, sondern auch um eine leistungsgerechte Verteilung über Einzelpositionen, innerhalb von Fachgruppen und auch zwischen den Fachgruppen. Darüber hinaus müssen bei den Honorarverhandlungen sowohl die Finanzsituation der Krankenkassen, die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten, als auch die Kostenentwicklung bei den Ärztinnen und Ärzten mit einbezogen werden. Es handelt sich also um eine komplexe Thematik, deren nähere Betrachtung durchwegs spannend ist.

Es erwarten Sie Einblicke in das Wesen von Honorarverhandlungen, ihren Schwächen und Stärken. Wie immer machen unsere Autoren auch Vorschläge zur positiven Weiterentwicklung und stellen innovative Modelle vor. Der „Prozess Moderne Medizin" in OÖ sorgt etwa dafür, dass neue Leistungen zeitnah in den Honorarkatalog aufgenommen werden und damit sehr rasch zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie sich das Einkommen von Kassenärzten in der Vergangenheit entwickelt hat, wie man die Kostenentwicklung in Praxen zukünftig erheben könnte und wie Arzthonorare in anderen europäischen Ländern festgelegt werden. Außerdem präsentieren wir eine Ärzteumfrage, die zeigt, wo aus Sicht der Betroffenen Defizite liegen und wie Ärzte zu möglichen Reformen stehen.

  • Preisentwicklung ausgewählter ärztlicher Leistungen (Mag. Stefan Rauchenzauner)
  • Zusammenfassung Gesundheitsökonomischer Arbeitskreis "Warenkorb - Inflation für Kassenärzte" (Mag. Katharina Wieser)
  • Überlegungen zum gerechten Kassenhonorar (Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner)
  • Befragung zum Honorarsystem der Kassenärzte in OÖ (Mag. Katharina Wieser)
  • Prozess "Moderne Medizin" (Mag. Nick Herdega, MSc; Mag. Kerstin Garbeis)
  • Systeme zur Festlegung von Ärztehonoraren - administrative Preisbildung (Mag. Katharina Wieser)
  • Auf den StandPunkt gebracht
  • News aus den Gesundheitssystemen

Termine

Auf ein Wort – Reden über Gesundheitspolitik

Am 14. Juni lädt das LIG in die Ärztekammer für Oberösterreich ein, um im Rahmen von „Auf ein Wort“ gemeinsam über Gesundheitspolitik zu reden. Dieses Mal zum Thema „Attraktivierung der Landmedizin“

Mehr lesenÜberAuf ein Wort – Reden über Gesundheitspolitik