Aus den Gesundheitssystemen

Personalmangel erfordert bessere Arbeitsbedingungen

Im NHS England sind derzeit 10.000 Stellen unbesetzt. Um eine weitere Verschärfung der Krise abzuwenden sieht sich der NHS-England gezwungen zu handeln und setzt Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Man erhofft sich davon, dass das Personal in den Versorgungseinheiten, den sogenannten Trusts, bleibt.

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Gesunde Steigerung bei der Prävention

Im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention wird Österreich in Ländervergleichen immer als entwicklungsbedürftig dargestellt, denn der Anteil der Gesundheitsausgaben für diesen Bereich ist vergleichsweise gering. Doch eine neue Erhebung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigt, dass es eine Bewegung in die richtige Richtung gibt, denn die Ausgaben für Prävention steigen.

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News aus der Ärztekammer OÖ


„Wir werden keinesfalls Verschlechterungen für Ärzte und Patienten hinnehmen!"

Bei der geplanten Zusammenlegung der Krankenkassen gibt es viele Fragezeichen. Für Präsident Dr. Peter Niedermoser und Direktor Dr. Felix Wallner von der Ärztekammer für OÖ ist aber klar: „Durch die Reform darf es in Oberösterreich zu keinen Verschlechterungen kommen – weder für die Ärzte noch für die Patienten. Wir werden sehr genau darauf achten."

„FPÖ-Gesundheitsministerin Mag. Beate Hartinger-Klein hat bei der Präsentation der Reform garantiert, garantiert, garantiert ... Wir werden sie beim Wort nehmen", sagt Dr. Peter Niedermoser. Sie habe unter anderem angekündigt, die Versorgung in den Landregionen zu stärken und die Arbeitsbedingungen für Landärzte zu verbessern. „Das werden wir selbstverständlich einfordern und genau beobachten. Die Versorgung der oö. Bevölkerung und die Situation für alle Ärzte müssen weiter verbessert werden", fordert Dr. Felix Wallner. „Dafür brauchen wir mehr Geld – und nicht weniger."
Ganz wichtig sei es deshalb, dass die Beitragsgelder der Oberösterreicher und Oberösterreicherinnen im Land blieben, betont er. „Es muss eine Budgetautonomie im Umfang der Beiträge aus Oberösterreich geben." Auch für Dr. Peter Niedermoser ist das ein entscheidender Punkt: „Wir müssen weiterhin die Möglichkeit haben, unser Gesundheitssystem vor Ort mit entsprechenden Maßnahmen gestalten zu können. Die Entscheidungskompetenz für die Versorgung muss weiterhin in Oberösterreich bleiben."
Bei den von der Regierung genannten Reformvorschlägen sei allerdings das Einsparungspotenzial von einer Milliarde Euro nicht wirklich nachvollziehbar. „Also ist zu befürchten, dass es dann zu Leistungseinschränkungen kommt, zum Nachteil von Patientinnen und Patienten und den Angestellten in der Gesundheitsversorgung", sagt Dr. Peter Niedermoser.  

 



Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 01/2019: AGBs für Arztpraxen

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einer Thematik, über die noch nicht sehr viel nachgedacht wurde. Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder Behandlungsbedingungen – sind in Arztpraxen keinesfalls die Norm. Dennoch stellt das steigende Anspruchsdenken innerhalb der Gesellschaft die niedergelassenen Ärzte immer öfter vor neue Herausforderungen, welche sich mit Hilfe von verschriftlichten „Regeln“ vielleicht schon im Voraus eindämmen ließen.

Termine

Auf ein Wort - Reden über Gesundheitspolitik

Am 6. Juni lud die Ärztekammer für Oberösterreich zum dritten Mal zur Veranstaltung „Auf ein Wort“ ein. Das neue Gesetz zur Anstellung von Ärzten in Ordinationen war das Thema des Abends, für das sich ein Großteil des Publikums auch aus ganz praktischen Gründen interessierte. KAD Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner informierte in einem Input-Vortrag über die konkreten Details.

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