Aus den Gesundheitssystemen

Impfskepsis und mangelndes Vertrauen

Auch in den Niederlanden liegen die Durchimpfungsraten niedriger als von der WHO empfohlen. Und während die einen meinen, dass eine Impfpflicht die Lösung wäre, stehen vor allem junge Eltern den offiziellen Informationen zum Thema misstrauisch gegenüber. Eine aktuelle Umfrage zeigt das Ausmaß des Dilemmas.

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Immer mehr Ärzte schlittern in die Krise

Der Beruf des Mediziners wird auch in der Schweiz immer mehr zur Belastungsprobe, das zeigt die zunehmende Inanspruchnahme der Schweizer „Kummernummer für Ärzte“. Aber nicht nur die Ärzte leiden an der zunehmenden beruflichen Herausforderung, sondern auch für die Patienten steigt dadurch das Risiko eines Kunstfehlers.

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News aus der Ärztekammer OÖ


Oberösterreich könnte 340 Millionen Euro an Österreichische Gesundheitskasse verlieren

Die Beiträge der Oberösterreicher für die Sozialversicherung bleiben auch nach der Kassenfusion im Land, verkündete die Bundesregierung. Doch diese zwei Milliarden Euro pro Jahr machen nur 85 Prozent des oberösterreichischen Budgets aus. Weitere 340 Millionen Euro aus Sondereinnahmen wie Rezeptgebühren, e-Card-Gebühren etc. sollen künftig von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) einbehalten werden. „Das hätte dramatische Folgen für die Patienten – und gilt es zu verhindern", fordert Präsident Dr. Peter Niedermoser.

„Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein hat wiederholt betont, dass es durch die Kassenfusion zu keinen Verschlechterungen in der Versorgung kommen werde. Also ist sie nun verantwortlich dafür, dass neben den zwei Milliarden an Versicherungseinnahmen auch diese 340 Millionen an Sondereinnahmen für Oberösterreich zur Verfügung stehen", nimmt Dr. Peter Niedermoser die Ministerin in die Pflicht. „Wir müssen mit Unterstützung des Landes alle Kräfte bündeln, um auch dieses Geld für Oberösterreichs Gesundheits-system zu sichern", fordert er. „Ansonsten sind die 340 Millionen Euro ein Druckmittel der ÖGK, um uns in Oberösterreich am Gängelband halten zu können."

Denn ein um 15 Prozent niedrigeres Budget für Gesundheitsausgaben hätte für Patientinnen und Patienten, Ärztinnen, Ärzte und auch Spitäler in Oberösterreich katastrophale Folgen. „Schon jetzt haben wir einige Schwachstellen in der Versorgung – mit teils langen Wartezeiten bei Fachärzten, vielen unbesetzten Stellen bei den Allgemeinmedizinern und überlasteten Spitalsambulanzen", sagt Dr. Thomas Fiedler, Kurienobmann der niedergelassenen ÄrztInnen. „Um die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, brauchen wir ja dringend Investitionen", fordert er. „Bei Kürzungen hingegen droht das System schnell zusammenzubrechen!"

 



Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 01/2019: AGBs für Arztpraxen

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einer Thematik, über die noch nicht sehr viel nachgedacht wurde. Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder Behandlungsbedingungen – sind in Arztpraxen keinesfalls die Norm. Dennoch stellt das steigende Anspruchsdenken innerhalb der Gesellschaft die niedergelassenen Ärzte immer öfter vor neue Herausforderungen, welche sich mit Hilfe von verschriftlichten „Regeln“ vielleicht schon im Voraus eindämmen ließen.

Termine

Auf ein Wort - Reden über Gesundheitspolitik

Am 6. Juni lud die Ärztekammer für Oberösterreich zum dritten Mal zur Veranstaltung „Auf ein Wort“ ein. Das neue Gesetz zur Anstellung von Ärzten in Ordinationen war das Thema des Abends, für das sich ein Großteil des Publikums auch aus ganz praktischen Gründen interessierte. KAD Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner informierte in einem Input-Vortrag über die konkreten Details.

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