Aus den Gesundheitssystemen

Impfskepsis und mangelndes Vertrauen

Auch in den Niederlanden liegen die Durchimpfungsraten niedriger als von der WHO empfohlen. Und während die einen meinen, dass eine Impfpflicht die Lösung wäre, stehen vor allem junge Eltern den offiziellen Informationen zum Thema misstrauisch gegenüber. Eine aktuelle Umfrage zeigt das Ausmaß des Dilemmas.

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Immer mehr Ärzte schlittern in die Krise

Der Beruf des Mediziners wird auch in der Schweiz immer mehr zur Belastungsprobe, das zeigt die zunehmende Inanspruchnahme der Schweizer „Kummernummer für Ärzte“. Aber nicht nur die Ärzte leiden an der zunehmenden beruflichen Herausforderung, sondern auch für die Patienten steigt dadurch das Risiko eines Kunstfehlers.

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News aus der Ärztekammer OÖ


Für das Jahr 2019 wurden einige Änderungen für den HÄND vereinbart.
  • Eine zentrale Beschwerdestelle wird bei der OÖGKK eingerichtet.
  • Der Dienst (für die Visitendienste) kann ausschließlich auf der Dienststelle abgeleistet werden. Erfolgt das nicht, kann das Honorar einbehalten werden.
  • Der diensthabende Arzt ist verpflichtet, den ansuchenden Patienten, so rasch wie möglich zurückzurufen.
  • Einweisungen ins Krankenhaus werden durch den HÄND-Arzt nur nach persönlichem Kontakt (ausgenommen sind jene Fälle, in denen durch die Zeitverzögerung das Patientenwohl gefährdet werden würde) veranlasst. Bei auffälligen Überschreitungen kann das Honorar ebenfalls einbehalten werden.
  • Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2019 ist eine Dokumentations-App auf dem Diensthandy zu verwenden.
  • Für die Diensteinteilung ist, spätestens ab 1. April 2019 ein elektronisches Programm zu verwenden. Die Dienstdaten müssen kompatibel zur Verrechnung elektronisch geliefert werden.
  • Die Informationen werden in einem Infoblatt für die den Hausärztlichen Notdienst leistenden Ärzte zusammengefasst. 
  • Gemeinsam mit dem Start des Teweb wird eine Patienteninformationskampagne durchgeführt.
  • Durch Abwesenheit (z.B. Urlaub, Krankheit, Fortbildung) geschlossene Ordinationen müssen in jedem Fall in den Ärztefinder der Ärztekammer für OÖ eingetragen werden.
  • Je HÄND sind mindestens zwei Nachmittagsbereitschaften von 14.00 bis 19.00 Uhr verpflichtend. Die Einteilung erfolgt ebenfalls über das elektronische Dienstplanprogramm.
  • Bei Besetzungslücken kann regional auch auf Pilotprojekte, zum Beispiel HÄND von 17.00 bis 24.00 Uhr umgestiegen werden.
  • Die HÄND-Vereinbarung wird nun unbefristet mit einer Kündigungsmöglichkeit zum jeweiligen Jahresende abgeschlossen.
  • Weiters wird ein Honorar für den Nachmittagsdienst an Wochentagen eingeführt (Mo-Fr 14.00-19.00 Uhr). Es müssen mindestens zwei Dienste je HÄND-Region, die je mit  € 120,-- honoriert werden, eingerichtet werden. Die erbrachten Leistungen werden natürlich zusätzlich verrechnet. Werden mehr als zwei Ärzte in der HÄND-Region zum Nachmittags-HÄND-Dienst eingeteilt, wird der Pauschalbetrag aufgeteilt.


Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 01/2019: AGBs für Arztpraxen

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einer Thematik, über die noch nicht sehr viel nachgedacht wurde. Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder Behandlungsbedingungen – sind in Arztpraxen keinesfalls die Norm. Dennoch stellt das steigende Anspruchsdenken innerhalb der Gesellschaft die niedergelassenen Ärzte immer öfter vor neue Herausforderungen, welche sich mit Hilfe von verschriftlichten „Regeln“ vielleicht schon im Voraus eindämmen ließen.

Termine

Auf ein Wort - Reden über Gesundheitspolitik

Am 6. Juni lud die Ärztekammer für Oberösterreich zum dritten Mal zur Veranstaltung „Auf ein Wort“ ein. Das neue Gesetz zur Anstellung von Ärzten in Ordinationen war das Thema des Abends, für das sich ein Großteil des Publikums auch aus ganz praktischen Gründen interessierte. KAD Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner informierte in einem Input-Vortrag über die konkreten Details.

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