Aus den Gesundheitssystemen

Personalmangel erfordert bessere Arbeitsbedingungen

Im NHS England sind derzeit 10.000 Stellen unbesetzt. Um eine weitere Verschärfung der Krise abzuwenden sieht sich der NHS-England gezwungen zu handeln und setzt Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Man erhofft sich davon, dass das Personal in den Versorgungseinheiten, den sogenannten Trusts, bleibt.

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Gesunde Steigerung bei der Prävention

Im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention wird Österreich in Ländervergleichen immer als entwicklungsbedürftig dargestellt, denn der Anteil der Gesundheitsausgaben für diesen Bereich ist vergleichsweise gering. Doch eine neue Erhebung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigt, dass es eine Bewegung in die richtige Richtung gibt, denn die Ausgaben für Prävention steigen.

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News aus der Ärztekammer OÖ


Update Primärversorgungs-Gesamtvertrag: Bundeseinheitlicher Gesamtvertrag fertiggestellt

In der vergangenen Woche wurde der bundeseinheitliche Primärversorgungs-Gesamtvertrag zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger, der Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer für sich und die Kurienversammlungen der niedergelassenen Länderärztekammern in den Verhandlungen fertiggestellt, wobei dieser Gesamtvertrag nun noch von den jeweiligen Gremien beschlossen werden muss. Inhaltlich ändert sich für Oberösterreich und die oberösterreichischen Primärversorgungseinheiten faktisch nichts, da sich der bundeseinheitliche Gesamtvertag sehr stark an den oberösterreichischen Rahmenbedingungen zu den Primärversorgungseinheiten orientiert.

Die Primärversorgungsmodelle stellen neben dem bewährten Modell „Hausarzt" eine weitere Möglichkeit dar, um die medizinische Versorgung, auch durch die multidisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, für die Zukunft zu sichern.  
Das Ziel der OÖGKK, dem Land OÖ und der Ärztekammer für Oberösterreich, wonach bis zum Jahr 2021 13 bzw. bis zum Jahr 2025 25 multiprofessionelle Primärversorgungseinrichtungen (PVE) in Form von PV-Zentren (PVZ) oder PV-Netzwerken (PVN) in Oberösterreich zur Sicherstellung der allgemeinmedizinischen Versorgung umgesetzt werden sollen, gilt auch nach Abschluss des bundeseinheitlichen Primärversorgungs-Gesamtvertrag weiterhin. Die konkrete Realisierung steht dabei in unmittelbarer Abhängigkeit der Freiwilligkeit der ortsansässigen niedergelassenen Ärzteschaft.

Wenn Sie Allgemeinmediziner(in) sind und Interesse an der Mitarbeit in einer PVE haben, können Sie sich bei folgenden Ansprechpersonen melden:

Ärztekammer für Oberösterreich:
Mag. Nick Herdega, MSc. (recht@aekooe.at) oder
Mag. Kerstin Garbeis (garbeis@aekooe.at)

OÖGKK:
Karin Sandner (karin.sandner@ooegkk.at)



Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 01/2019: AGBs für Arztpraxen

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einer Thematik, über die noch nicht sehr viel nachgedacht wurde. Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder Behandlungsbedingungen – sind in Arztpraxen keinesfalls die Norm. Dennoch stellt das steigende Anspruchsdenken innerhalb der Gesellschaft die niedergelassenen Ärzte immer öfter vor neue Herausforderungen, welche sich mit Hilfe von verschriftlichten „Regeln“ vielleicht schon im Voraus eindämmen ließen.

Termine

Auf ein Wort - Reden über Gesundheitspolitik

Am 6. Juni lud die Ärztekammer für Oberösterreich zum dritten Mal zur Veranstaltung „Auf ein Wort“ ein. Das neue Gesetz zur Anstellung von Ärzten in Ordinationen war das Thema des Abends, für das sich ein Großteil des Publikums auch aus ganz praktischen Gründen interessierte. KAD Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner informierte in einem Input-Vortrag über die konkreten Details.

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