Aus den Gesundheitssystemen

Personalmangel erfordert bessere Arbeitsbedingungen

Im NHS England sind derzeit 10.000 Stellen unbesetzt. Um eine weitere Verschärfung der Krise abzuwenden sieht sich der NHS-England gezwungen zu handeln und setzt Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Man erhofft sich davon, dass das Personal in den Versorgungseinheiten, den sogenannten Trusts, bleibt.

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Gesunde Steigerung bei der Prävention

Im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention wird Österreich in Ländervergleichen immer als entwicklungsbedürftig dargestellt, denn der Anteil der Gesundheitsausgaben für diesen Bereich ist vergleichsweise gering. Doch eine neue Erhebung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigt, dass es eine Bewegung in die richtige Richtung gibt, denn die Ausgaben für Prävention steigen.

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News aus der Ärztekammer OÖ


Ärztekammer warnt vor Gratis-Kosmetikbehandlungen

Nachdem eine 38-Jährige in einem Beautystudio durch eine kostenlose Behandlung laut Medienberichten schwer verletzt worden war und die Frau jetzt mit dauerhaften Folgeschäden leben muss, warnt die Ärztekammer für Oberösterreich eindringlich vor Gratis-Behandlungen durch nicht ausreichend geschultes Personal.

Besonders Behandlungen der Haut werden von vielen Patientinnen und Patienten oft einfach auf gut Glück ausprobiert – ohne über die möglichen Folgen nachzudenken", berichtet OMR Dr. Johannes Neuhofer, Vizepräsident der Ärztekammer für Oberösterreich und Fachgruppenvertreter für Haut- und Geschlechtskrankheiten, aus seiner Praxis. Zum Mediziner kommen immer wieder Patientinnen, denen „Laserbehandlungen empfohlen werden, wo es aber keinen medizinischen Hintergrund der durchführenden Person gibt", erklärt Dr. Neuhofer. Oftmals gehen viele dann erst den Weg zum Arzt, wenn der Schaden an der Haut bereits passiert ist.

Kritisch sein mit Gratis-Lockangeboten

Dr. Neuhofer rät hier „Nicht-Medizinern nicht einfach blind zu vertrauen, denn in dem Fall jener armen Frau, die wahrscheinlich mit bleibenden Sehschäden leben muss, gab es weder ein angemeldetes Gewerbe oder eine Befähigungsprüfung der Angestellten noch war das Ultraschall-Gerät für medizinische Zwecke zugelassen".

Der Hautarzt ermahnt daher Patientinnen und Patienten eindringlich besonders kritisch mit Behandlungen in Kosmetikstudios zu sein, vor allem dann wenn sie so verlockend sind und kostenlos angeboten werden.

 „Vergewissern Sie sich immer vorher, ob es sich um eine medizinische Behandlung handelt, die ein gewisses medizinisches Know-how erfordert oder nicht. Braucht es medizinisches Wissen sollte es eine Befähigungsprüfung der durchführenden Person geben, ansonsten muss davon ausgegangen werden, dass hier Kurpfuscherei betrieben wird", warnt Dr. Neuhofer.

Außerdem empfiehlt Dr. Neuhofer all jenen, die eine medizinisch-kosmetische Behandlung durchführen lassen möchten, diese mit einem Arzt im Vorfeld abzusprechen oder gar nur vom Dermatologen durchführen zu lassen, denn dieser kennt die komplexen Zusammenhänge des Hautorgans und kann die Risiken fachmännisch einschätzen.
 

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Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 01/2019: AGBs für Arztpraxen

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einer Thematik, über die noch nicht sehr viel nachgedacht wurde. Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder Behandlungsbedingungen – sind in Arztpraxen keinesfalls die Norm. Dennoch stellt das steigende Anspruchsdenken innerhalb der Gesellschaft die niedergelassenen Ärzte immer öfter vor neue Herausforderungen, welche sich mit Hilfe von verschriftlichten „Regeln“ vielleicht schon im Voraus eindämmen ließen.

Termine

Auf ein Wort - Reden über Gesundheitspolitik

Am 6. Juni lud die Ärztekammer für Oberösterreich zum dritten Mal zur Veranstaltung „Auf ein Wort“ ein. Das neue Gesetz zur Anstellung von Ärzten in Ordinationen war das Thema des Abends, für das sich ein Großteil des Publikums auch aus ganz praktischen Gründen interessierte. KAD Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner informierte in einem Input-Vortrag über die konkreten Details.

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