Aus den Gesundheitssystemen

Ärzte stellen Ärzte an

Seit 1. Oktober 2019 dürfen Ärzte in Niederlassung fachgleiche Kolleginnen und Kollegen anstellen. Damit wird eine wichtige Möglichkeit für die Zusammenarbeit geschaffen und der Beruf des Kassenarztes wieder attraktiver werden.

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EU-Gesundheitsprogramm „in a Nutshell“

Das EU-Gesundheitsprogramm 2014-2020 ist das dritte seiner Art. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis sprach auf der Gesundheitskonferenz in Brüssel am 30. September über die Ziele, Maßnahmen und Erfolge des Programms. Interessant, weil es sich dabei um eine schöne Zusammenfassung einer sehr komplexen Thematik handelt.

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News aus der Ärztekammer OÖ

Ärztekammer empfiehlt: Vorsorgeuntersuchung nicht hinausschieben

Eine frühzeitige Erkennung von Symptomen und Risikofaktoren ist für die Behandlung zahlreicher Krankheiten essentiell. Die Ärztekammer für Oberösterreich empfiehlt deshalb: Jetzt einen Termin für die Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt vereinbaren!

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Zeitschrift für Gesundheitspolitik

ZGP 01/2019: AGBs für Arztpraxen

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einer Thematik, über die noch nicht sehr viel nachgedacht wurde. Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder Behandlungsbedingungen – sind in Arztpraxen keinesfalls die Norm. Dennoch stellt das steigende Anspruchsdenken innerhalb der Gesellschaft die niedergelassenen Ärzte immer öfter vor neue Herausforderungen, welche sich mit Hilfe von verschriftlichten „Regeln“ vielleicht schon im Voraus eindämmen ließen.

Termine


9. Gesundheitspolitisches Gespräch: Spitalsambulanz und Kassenärzte: Vorteile der Finanzierung aus einem Topf

 

Wir möchten Sie recht herzlich zum diesjährigen Gesundheitspolitischen Gespräch am Mo, 4.11.2019 von 15:00-19:00 Uhr einladen, für das wir wieder ein spannendes Thema vorbereitet haben. Es erwarten Sie drei Vorträge renommierter Experten mit anschließender Podiumsdiskussion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema: Die derzeitige Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens ist sehr komplex und von Einzelinteressen geprägt. Dadurch können sich die Qualitäts- und Einsparungspotentiale  einer abgestuften Versorgung nur eingeschränkt verwirklichen. Um der Bevölkerung auch in Zukunft ein möglichst effektives und effizientes Gesundheitssystem zur Verfügen zu stellen, ist also eine Reform der derzeitigen Finanzierungs- und Zuständigkeitsmodelle angezeigt. Ziel ist eine Struktur, bei der Behandlungsentscheidungen in Hinblick auf den „Best Point of Service" für den Patienten getroffen werden.

Im präsentierten Vorschlag werden alle ambulanten Leistungen durch die Krankenkassen finanziert, die stationäre Versorgung jedoch beim Gesundheitsfonds belassen. Früchte dieser Umstrukturierung wären die Stärkung des kassenärztlichen Bereichs, der Abbau von Doppelvorhaltungen, die Rückbesinnung der Spitalsambulanzen auf ihre Kernkompetenzen und eine Entlastung des stationären Sektors. Das Gesundheitssystem wäre in Folge nicht nur kostengünstiger, sondern würde auch wieder näher an den Patienten rücken.

 Vor diesem Hintergrund möchten wir eine konstruktive Diskussion zum Vorschlag der Finanzierung aller ambulanten Leistungen aus einem Topf anregen, zeigen warum dieses Modell der vielzitierten „Finanzierung aus einer Hand" vorzuziehen ist und Meinungen und Erfahrungen dazu austauschen.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Ärztekammer für OÖ zu einem Fingerfood-Buffet. Die Teilnehmerinnen haben Gelegenheit zu informellen Gesprächen mit den Referentinnen.

 

Wann: Mo, 4. November 2019, 15:00 – 19:00

Wo: Ars Electronica Center, Linz

Approbiert: 4 sonstige Punkte

Kosten: werden von der Ärztekammer für OÖ übernommen

Anmeldung: unbedingt erforderlich

 

Vorträge

 

  • Das Ärztekammermodell - Finanzierung aller ambulanten Leistungen aus einer Hand
    Hon.-Prof. KAD Dr. Felix Wallner, Ärztekammer für OÖ
     
  • Ist extramural billiger als spitalsambulant? Erste Überlegungen zur Zusammenlegung der Spitalsambulanzen und des niedergelassenen Bereiches
    em. Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Friedrich Schneider und, Johannes Kepler Universität Linz
     
  • Ansätze zur Verzahnung von intramuraler und extramuraler Krankenversorgung in Deutschland: Erfahrungen und eine kritische Einschätzung
    Univ.-Prof. Dr. Dorothea Greiling, Johannes Kepler Universität Linz

 

Podiumsdiskussion mit:

Univ.-Prof. Dr. Dorothea Greiling, Landeshauptmannstellvertreterin Mag. Christine Haberlander, Land OÖ, Mag. Franz Kiesl MPM, Ressortdirektor OÖGKK, Mag. Karl Lehner MBA, Mitglied der Geschäftsführung, Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH, Präsident Dr. Peter Niedermoser, Ärztekammer für OÖ, em. Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Friedrich Schneider und Hon.-Prof. KAD Dr. Felix Wallner

 

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