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Empfehlung der Meningokokken-Impfung

 

In den ersten acht Monaten des Jahres 2018 forderten Meningokokken der Gruppe W in den Niederlanden 18 Menschenleben – dreimal so viele wie im selben Zeitraum des Vorjahres. Übertragen wird die Erkrankung durch Husten und Niesen. Die Impfung für die Gruppen C und W wurde daher jetzt im nationalen Impfprogramm ausgeweitet.

 

Übertragung und Symptome

Das Virus kann sich im Nasentrakt ansiedeln und dabei keinerlei Infektion auslösen. Gelangt es dann aber in das Blutsystem oder ins Nervensystem, kann es zu einer Gehirnhautentzündung kommen. Die Symptome ähneln denen einer Magen-Darm-Grippe: Fieber, Erbrechen, Durchfall. Zusätzlich sind schwer behandelbare Kopfschmerzen und Nackensteifheit typisch.

 

Impfempfehlungen

Die Impfung gegen Meningokokken der Gruppen C und W war in den Niederlanden auch bisher schon für Kleinkinder im Alter von 14 Monaten vorgesehen. Die Infektion tritt aber auch sehr häufig in der Altersgruppe der 15 bis 19-jährigen auf und es wurde daher eine zweite Durchimpfung im Alter von 14 Jahren festgelegt.

Auf die Aufnahme der Impfung gegen Meningokokken der Gruppe B ins nationale Impfprogramm wird hingegen verzichtet - aufgrund der Nebenwirkungen (hohes Fieber) und der unklaren Wirksamkeit.

 

Mehr Informationen zum Gesundheitswesen in den Niederlanden

 

Quelle

DutchNews.nl

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