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Presseaussendung
Linz, am 1. Februar 2019

Ärztekammer für Oberösterreich begrüßt Forderung nach Impfpflicht!

Die Forderung von Gesundheitslandesrätin Mag. Christine Haberlander nach einer Masern-Impfpflicht bei Babys „sei der Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht eine weitgehende Immunisierung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung zu erreichen", betont Ärztekammerpräsident Dr. Peter Niedermoser.


Eine Masern-Impfpflicht, wie sie derzeit im Land diskutiert wird, ist in vielen anderen Ländern bereits gängige Praxis. So dürfen in den USA Kinder ohne Impfung nicht eingeschult werden. Niedermoser unterstützt den Vorstoß der Gesundheitslandesrätin, „da es wie die Fälle der letzten Tage zeigen an der Zeit ist über eine Masern- Impflicht bei Babys laut nachzudenken", so Niedermoser. „Dass die Gesundheitslandesrätin hier eine klare Meinung vertritt, die natürlich zu Diskussionen führt, ist positiv, denn Diskussion über dieses Thema braucht es." Immerhin bedeutet ein Ausbruch die „Notwendigkeit einer gänzlichen Isolation der betroffenen Kinder während der Inkubationszeit von 3 Wochen und das werden verantwortungsvolle Eltern wohl ihrem Kind nicht antun wollen", so Niedermoser weiter.

„Wie eine Impfpflicht im Detail ausschauen kann muss selbstverständlich noch sachlich und genau diskutiert werden", so Niedermoser abschließend.
 

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