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Gesundheitsberuferegister

 

Mit 30. Juni 2019 läuft die Frist für die Eintragung in das Gesundheitsberuferegister für 10 Berufe ab. Bringen soll das Register vor allem eine Übersicht über das verfügbare Gesundheitspersonal zur besseren Bedarfsplanung sowie eine höhere Patienten- und Qualitätssicherheit.

Bereits seit Juli 2018 gibt es die Möglichkeit sich in das Gesundheitsberuferegister einzutragen. Neu tätig werdende Personen mussten sich bereits vor Aufnahme der Berufstätigkeit registrieren lassen, bereits Berufstätige haben eine Frist bis Ende Juli 2019. Erfasst werden im Register insgesamt 10 Gesundheitsberufe:

  • Biomedizinische(r) Analytiker / Analytikerin
  • Diätologin / Diätologe
  • Diplomierte(r) Gesundheits- und Krankenpflegerin / Krankenpfleger
  • Ergotherapeutin / Ergotherapeut
  • Logopädin / Logopäde
  • Orthoptistin / Orthoptist
  • Pflegeassistentin / Pflegeassistent
  • Pflegefachassistentin / Pflegfachassistent
  • Physiotherapeutin / Physiotherapeut
  • Radiologietechnologin / Radiologietechnologe

Die beruflichen Qualifikationen der erfassten Personen werden über das Gesundheitsberuferegister klar ersichtlich. Die Liste kann außerdem öffentlich im Internet eingesehen werden, wodurch sich Patienten und Arbeitgeber einfach informieren können. „Somit wird Transparenz geschaffen und über die Auswahlmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen des Gesundheitspersonals informiert.", erklärt Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein. Erstmals wird somit quantifizierbar wie viele Personen in diesen Gesundheitsberufen tätig sind. Dies bildet eine wichtige Grundlage für künftige Bedarfsplanungen im Gesundheitswesen.

Das Register erfüllt aber auch einen europäischen Standard und erhöht die nationale und internationale Mobilität von Gesundheitsberufen, denn die Vorlage von Zeugnissen und Nachweisen wird damit vereinfacht. Arbeitgeber können sich auf die im Register befindlichen Informationen und Zeugnisse verlassen und möglichen Betrugsfällen wird damit ein Riegel vorgeschoben. Die behördlichen Prüfungen erhöhen damit auch die Patientensicherheit. Die Berufsangehörigen erhalten mit der Eintragung außerdem einen Berufsausweis, mit dem sie ihre Qualifikation jederzeit nachweisen können. Dadurch soll das Gesundheitspersonal eine Aufwertung erfahren.

Registrierungsbehörden sind die Bundesarbeiterkammer und die Gesundheit Österreich GmbH.

 

Mehr Informationen zum Gesundheitswesen in Österreich

 

Quellen

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

gesundheit.gv.at

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