Stationäre Versorgung

Da Liechtenstein seine Versorgung mit stationären Spitalleistungen nicht selbst sicherstellen kann, werden diese mittels Verträgen mit ausländischen Spitälern importiert. Die Regierung schließt daher mit Heilanstalten, welche für die Versorgung der Versicherten nötig sind, Tarifverträge ab. Es gibt 27 solcher Vertragsspitäler, darunter auch das einzige Spital in Liechtenstein, das Liechtensteinische Landesspital in Vaduz. Die anderen 26 Vertragsspitäler befinden sich im Ausland, vorwiegend in der Schweiz, aber auch in Österreich und Deutschland.

Aufgrund der Vertragsspitäler ist auch die Zahl der in Liechtenstein bereitgestellten Krankenhausbetten sehr niedrig, obwohl der Bevölkerung, rechnet man die ausländischen Betten mit ein, eine höhere Kapazität zur Verfügung steht.

Krankenhausbetten je 100.000 Einwohner

Quelle: WHO European health for all database (HFA-DB) 2014, Datenstand vom 06.11.2014